Werkzeugindustrie
Wenn heute von Wettbewerbsfähigkeit im Werkzeug- und Formenbau gesprochen wird, steht dies synonym mit Verkürzen der Durchlaufzeit, Reduzieren der Herstellkosten, strategischer Ausrichtung des Unternehmens und nicht zuletzt mit der Begrifflichkeit „industrieller Werkzeugbau“.
Bei einer vergleichsweise kleinen Größe zählt die Branche Werkzeugbau zu den wichtigsten Industriebranchen im produzierenden Gewerbe. Innerhalb der Prozesskette produzierender Unternehmen liegt der Werkzeugbau an der Schnittstelle zwischen Produktentwicklung und Serienfertigung. Werkzeuge machen in Abhängigkeit von der Branche bis zu 30% der gesamten Produktionskosten aus. Durch den Einsatz des Werkzeugs, geplante Instandhaltungen und ungeplante Reparaturen kommen weitere, direkt mit dem Werkzeug verbundene Kosten über seine Lebensdauer hinzu. Expertenschätzungen gehen daher davon aus, dass durch das Produktionswerkzeug bis zu 60% der gesamten Produktionskosten festgelegt werden.
Oftmals ist der Werkzeugbau einer der letzten verbleibenden Hebel für eine signifikante Durchlaufzeitverkürzung. Daher besitzt die Schnelligkeit der Auftragsabwicklung im Werkzeugbau und die Durchlaufzeit der Werkzeugfertigung direkten Einfluss auf den Produkterfolg. Neben technologischen Entwicklungen sind somit aufgrund der hohen Komplexität der Werkzeugherstellung verschiedene organisatorische Maßnahmen notwendig, um eine hohe Kundenzufriedenheit bedingt durch eine hohe Qualität zu erreichen.
Durch sein Know-how und seine Expertise kann der Werkzeugbau aktiv die Produktentwicklung auf Kundenseite mitgestalten. Eine hohe Werkzeugverfügbarkeit ist ein entscheidender Hebel in einer Gesamtkostenbetrachtung des Werkzeugs, die der Werkzeugbau direkt beeinflusst.
Die Herausforderungen des Werkzeug- und Formenbaus, denen mit Hilfe des Einsatzes von Software-Lösungen begegnet werden soll, sind vielfältig:
- hohe Reaktionsfähigkeit bei der Angebotserstellung
- Kosten- und Termindruck
- Komplexität der Angebotskalkulation
- hohe Individualität der Produkte
- Kostentransparenz und sichere Datenbasis
- Anzahl zu erstellender Angebote
- hohe Verbreitung der Expertenschätzung als Kalkulationsmethode
KCS.net-Lösungsansätze für die Werkzeugindustrie:
- Flexible Zuschlagskalkulation für Vor- und Nachkalkulation
- Werkzeug- und Betriebsmittelverwaltung für Werkzeugbau, Leistungskontrolle und Aktivitätsverwaltung
- Versionen-Management von Stücklisten und Arbeitsplänen, Stücklisten-Designer Lieferantenmahnwesen und -beurteilung
- Budgetierung und Absatzplanung mit automatischer Integration in Sachkontenbudget und Plankostenrechnung
- Produktionsplanung und -steuerung mit Kuppelproduktion und Fremdfertigung, Feinplanung
- Durchgängig Chargen- und Seriennummernverfolgung
- Zeit- und Betriebsdatenerfassung für Projekte im Werkzeugbau sowie in der Produktion
- Elektronsicher Datenaustausch (XML, EDI, EDIFACT, VDA) mit Kunden und Lieferanten
Unsere Referenzkunden im Bereich Werkzeugindustrie:
- Heiniger + Co.
- PART GmbH
- Rados Technology GmbH
- REGO-FIX AG
- sia Abrasives Holding AG
